Ok, langsam nervts. Ich schreibe das jetzt zum dritten Mal, aber gut. 😀
Heute war wohl der mit Abstand anstrengendste Tag auf dem Pacific Crest Trail. 30 Kilometer mit einem 20 Kilogramm schweren Rucksack durch die Berge. Da braucht man Kondition!
Der Morgen war alles andere als lustig. Ein wenig wie gestern: nass, kalt und dunkel. Während dem Zusammenpacken habe ich aufgrund der eisig-feuchten Winde meine Finger nicht mehr richtig gespürt. Nicht wirklich angenehm. Zitternd haben wir uns dann aufgemacht in den Nebel. Die Stimmung war gespenstisch, aber auch sehr schön auf irgendeine Weise.

Nach und nach lösten sich die Wolken und ließen erste wärmende Sonnenstrahlen durch. Und dann plötzlich direkte Sonne: die aufkommende Euphorie konnte man förmlich greifen. Nach all dem Zittern, der Kälte und der Nässe endlich wieder etwas Wärme auf der Haut zu spüren, war großartig.

Wir waren dann an einem Ort namens „Mike’s Place“. Dort gab es Frühstück und große Wassertanks. Da es jedoch nichts veganes gab, dachten wir uns wir füllen nur schnell unser Wasser auf und gehen dann weiter. Es sollte noch ein langer Marsch werden.

Und auf einmal eine Überraschung: Trail Magic! Dabei handelt es sich meistens entweder um Wasser oder Essen. Was für Menschen, die extra einkaufen gehen um uns unterwegs mitten im Nirgendwo eine kleine Freude zu machen! Das Karma sei mit euch ihr Lieben. 🙂

Arrow hatte sich leider seine beiden Knie gleichzeitig überbeansprucht. Es ging nämlich nach einer Weile ziemlich lange nach unten. Wir hatten sehr schöne Aussichten. Die Höhenunterschiede mit der schweren Last auf dem Rücken zu überwinden war jedoch sehr herausfordernd. Wir merkten schnell, dass wir uns etwas zu viel vorgenommen haben. Doch irgendwie haben wir es dann doch durchgezogen.







Letzten Endes haben wir es zu einem schönen und windgeschützten Zeltplatz mit Aussicht geschafft. Nachdem ich meinen Blogbeitrag geschrieben hatte, und sich dieser kurz vor der Fertigstellung selbstständig ins Nirvana katapultiert hatte, war ich einfach zu kaputt, um nochmal neu anzufangen. Vergebt mir 🙂
Hallo Joschka, ich bin Manuela und die Mama von Louisa. Du musst wissen, dass ich deine Erlebnisse jeden Tag verfolge. Wahnsinn, was du schon geschafft hast und noch vor hast. Möge die nie die Energie ausgehen , auch wenn es kalt und nass ist. Die Sonne ist immer da, auch wenn die sich nicht zeigt. Alles Gute für deinen Weg.
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