Langsam realisierte ich, dass die Sierra Nevada ein echt hartes Pflaster sind. Die steilen Anstiege, die sich meilenweit in die Länge ziehen, die Moskitos, die einem Tag ein Tag aus das Leben schwer machen, die langen Umwege, die man nehmen muss, um überhaupt zur nächsten Stadt zu gelangen und schließlich der Schnee, der den Trail … Weiterlesen Tag 56
Tag 55
Kurz nach dem Aufstehen blickte ich auf die Berge in der Ferne, die langsam von der aufgehenden Sonne in orangenes Licht gehüllt wurden. Die Zeit hier draußen vergeht ganz anders. Ich weiß meistens nie, welches Datum oder welchen Wochentag wir gerade haben. Es macht keinen Unterschied, ob nun gerade Sonntag ist, oder Montag. Die Natur … Weiterlesen Tag 55
Tag 54
Halb drei Uhr morgens erwachte ich inmitten von Dunkelheit. Ich wusste nicht so recht, was der Auslöser dafür sein mochte, doch meine Augen hatten sich so sehr an die Schwärze der Nacht angepasst, dass der Sternenhimmel die Umgebung schwach zu beleuchten schien. Und dann realisierte ich es. Die volle Pracht unzähliger Lichtpunkte über mir überwältigte … Weiterlesen Tag 54
Tag 53
Der Tag des Aufbruchs war endlich da. Ich war schon regelrecht ungeduldig, aber irgendwie hatte ich auch Ehrfurcht vor der kommenden Etappe, der Sierra Nevada. Ich hatte schon öfters gehört, dass das Gebirge mit zu den schönsten Abschnitten des PCT gehören solle. Trotzdem war ich früh alles andere als schnell auf den Beinen. Die Fülle … Weiterlesen Tag 53
Tag 52
Ich musste mich heute mental auf das Hochgebirge vorbereiten. Es wird viel auf mich zukommen. Neben reißenden Strömen, verschneiten Bergen, mehr wilden Tieren und Mückenschwärmen werde ich natürlich ein höheres Rucksackgewicht haben. Dies wird vor allem durch die Microspikes und den Bärenkanister ausgelöst. Ersteres brauche ich, um die mit Schnee bedeckten Pässe sicher zu überqueren … Weiterlesen Tag 52
Tag 51
Aus Sicherheitsgründen entschieden sich heute Nacht alle dazu an dem Platz von gestern Abend zu bleiben. Wir schliefen ohne Zelte. Für den Fall der Fälle, dass die Situation eskaliert, wollten wir nämlich so schnell wie es geht verschwinden. Als alle so langsam wach wurden, beratschlagten wir uns, was zu tun sei. Die Meisten konnten sich … Weiterlesen Tag 51
Tag 50
Heute war der Tag des Aufbruchs. Da die Geschäfte dem Naturgott sei Dank wieder öffneten, konnte ich mir wieder Essen für eine Woche besorgen. An der Kasse wurde ich von einer älteren Dame vor mir darauf angesprochen, ob ich ein PCT Wanderer sei. So entwickelte sich ein Gespräch und sie bot mir am Ende an, … Weiterlesen Tag 50
Tag 49
Nachts ereignete sich noch ein Beben, dass uns alle vier aus den Betten riss und nach draußen vor die Tür beförderte. Doch es verschwand so schnell, wie es gekommen ist. Noch halb am schlafen gingen wir zurück. Am nächsten Morgen fühlte es sich für uns mehr wie ein Traum an. Nach einem Traum, den wir … Weiterlesen Tag 49
Tag 48
Nur noch sieben oder acht Meilen bis zur Straße und damit bis nach Ridgecrest, wo endlich meine Füße heilen würden. Das Laufen in Flip Flops bereitete mir zunehmends Schwierigkeiten. Trotzdem genoss ich die Natur und vor allem die Gebirgszüge, die sich vor mir auffalteten. Ich folgte recht lang einem staubigen Feldweg, ehe mich der Trail … Weiterlesen Tag 48
Tag 47
Ich erwachte mehrmals in der Nacht aufgrund des scharfen Windes, der durch die Wüstentäler rauschte und mich nicht zur Ruhe kommen ließ. Und ich hörte seltsame Geräusche. Der Verursacher war eine Kängurumaus, die wie wild hin und her sprang. Zuletzt hetzte sie so nah an meinem Kopf vorbei, dass ich schon befürchtete, sie würde mir … Weiterlesen Tag 47